Schlüsselqualifikation von Führungskräften
Qualifizierung Drehteile

Kompetenzbegriffe (II)

Definition Qualität
Startseite
Qualifikation
Definition
Qualifikation
Kompetenz I
Kompetenz II
Schlüssel-
qualifikationen
Führungskräfte
Qualifikations-
thesen
Studie
Qualifikations-
struktur
Zukunfts-
erwartungen
Qualifikationsspez.
Arbeitslosigkeit
Fazit
 
Literatur
Sitemap
Kontakt
 
Qualität
 
Diese Seite zum My-Webstart.de Bookmark Manager hinzufügen
Als My-WebStart.de Bookmark hinzufügen

Persönlichkeitskompetenz
Eine Persönlichkeit stellt eine begabte, charaktervolle, entschiedene Person mit starker Ausstrahlung dar. Sie kann sich in der Umwelt angemessen behaupten, sich dieser aus Einsicht aber auch anpassen. Sie ist in der Lage, Aufgaben aus eigener Einsicht, Stellungnahme und Entscheidung selbstständig und selbstverantwortlich zu bewältigen und für sich, ihre Mitmenschen und die Gesellschaft hohe Leistungen zu erbringen.
Die Persönlichkeitskompetenz, auch als Selbstkompetenz bezeichnet, beinhaltet Fähigkeiten und Einstellungen, in denen sich die individuelle Haltung zur Welt und insbesondere zur Arbeit widerspiegelt. Es handelt sich hierbei um Persönlichkeitseigenschaften, die nicht nur im Arbeitsprozess wichtig sind. Außerdem schließt die Persönlichkeitskompetenz ein, eigenverantwortlich zu handeln und zur sozialen Verantwortung bereit zu sein, Anforderungen und Erwartungen selbst zu realisieren, sich weiterzubilden und an einem positiven Arbeitsklima mitzugestalten.


Dazu gehören:

• Eigene Normen und Werte
• Verantwortlichkeit
• Kreativität
• Aufgeschlossenheit
• Motivation
• Initiative und Engagement
• Lern- und Leistungsbereitschaft
• Flexibilität
• Ausdauer
• Kritikfähigkeit
• Emotionale Intelligenz
• Psychischen Terror am Arbeitsplatz (Mobbing) aktiv bekämpfen
• Positives Arbeitsklima gestalten
• Ein realistisches Selbstbild haben.








Fachkompetenz

Um Aufgabenstellungen erfolgreich lösen zu können, ist es in erster Linie notwendig, die dafür notwendige Materie zu beherrschen. Diese Fähigkeit wird primär durch eine gute Ausbildung sowie durch Erfahrung und fachspezifische Weiterbildung begründet.
Meistens reicht es jedoch nicht aus, nur in einem Aufgabengebiet kompetent zu sein, sondern erfordert ebenfalls eine Reihe von fachübergreifenden Kenntnissen.
Unter Fachkompetenz versteht man die für den Umgang mit Sachen notwendige Befähigung, die neben theoretischen Kenntnissen auch praktisch anwendbares Handlungswissen umfasst und intellektuelle sowie handwerkliche Fähigkeiten und Fertigkeiten erfordert. Diese wurden durch Lernprozesse erworben, sind trainierbar und veränderbar. Die Voraussetzung, um sich zusätzliche Fertigkeiten anzueignen, liegt im Grundwissen und in den Grundfertigkeiten.

Diese umfassen:

• Fachliche Fertigkeiten
• Fachliche Kenntnisse
• Fachliches Engagement.


Methodenkompetenz
Unter Methode wird ein planmäßiges Verfahren verstanden. Um ein Ziel erreichen zu können, ist es notwendig, methodisch bzw. systematisch vorzugehen, dabei handelt man nach einem Plan und überlässt nichts dem Zufall.
Die Methodenkompetenz beinhaltet alle Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, die es ermöglichen, Aufgaben und Probleme zu bewältigen, indem sie die Auswahl, Planung und Umsetzung sinnvoller Lösungsstrategien ermöglichen.
Methodenkompetenz ist auch die Fähigkeit, Sachwissen zielgerichtet aufzuarbeiten und anzuwenden. Sie befähigt zur systematischen Bearbeitung von Problemen und zur kreativen Neukombination von Informationen und Lösungswegen. Moderne Arbeitsmittel und Methoden werden genutzt, um sich innerhalb kürzester Zeit neues Fachwissen anzueignen. Die Methodenkompetenz bedeutet, dass Führungskräfte und Mitarbeiter verschiedene Methoden kennen und beherrschen. Sie sind fähig, diese an ihrem Arbeitsplatz zur Erledigung der gestellten Aufgaben in wechselnden Situationen im Ungang mit Sachen, Personen und Gruppen und zur Lösung von Sachproblemen erfolgreich anzuwenden.

Hierzu benötigt werden:

• Problemlösendes Denken
• Abstraktes und vernetztes Denken
• Rhetorik
• Analysefähigkeit
• Transferfähigkeit
• Planungsfähigkeit
• Entscheidungsfähigkeit
• Informationsbeschaffungsfähigkeit.





Sozialkompetenz
Die Sozialkompetenz umfasst alle Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, die dazu befähigen, in den Beziehungen zu Menschen situationsadäquat zu handeln.
Um mit anderen Personen erfolgreich in Beziehung treten zu können, ist es notwendig, auf deren Bedürfnisse einzugehen, um konstruktiv zusammenarbeiten zu können. Dieser Aspekt gewinnt durch Gruppen- und Teamarbeit zunehmend an Bedeutung.
Bei der Sozialkompetenz ist das Hineinversetzen in andere elementar wichtig, ebenso wie sich mit ihnen zu solidarisieren und sich für sie engagieren zu können.
„Über soziale Kompetenz verfügt ein Vorgesetzter oder Mitarbeiter, der im Spannungsfeld von Anpassung und Behauptung, Pflicht und Neigung, als verantwortungs- und selbstbewusste, originelle Persönlichkeit unternehmerisch denkt, spricht und handelt, und in sozialer Einstellung kooperativ, zielstrebig und nutzbringend mit anderen Persönlichkeiten zusammenarbeitet. Er ist einfühlungsfähig, verständnisvoll, selbstkritisch, kommunikations-, kontakt- und beziehungsfähig und verhält sich partnerschaftlich, umsichtig, vorurteilsfrei, kompromissfähig, tolerant und fair.“ Die soziale Kompetenz hilft innere und äußere Konflikte zu lösen und steht für ein gutes menschliches Miteinander am Arbeitsplatz. Das beinhaltet das gegenseitige Schätzen und Anerkennen von Führungskraft und Mitarbeitern. Das „Am-gleichen-Strick-ziehen“ spielt dabei eine entscheidende Rolle. In der Gesamtheit führt das wiederum auch zu seelischer und körperlicher Gesundheit.

Sozialkompetenz umfasst beispielsweise:

• Teamfähigkeit und Hilfsbereitschaft
• Soziale Verantwortung
• Fairness, Kooperationsbereitschaft und Einfühlungsvermögen
• Kommunikationsfähigkeit
• Delegationsfähigkeit
• Meinungen von anderen akzeptieren und tolerieren (Toleranz)
• Äußern von konstruktiver Kritik, aber auch sachliche Kritik annehmen und akzeptieren (Fähigkeit zur Kritik und Selbstkritik)
• Verantwortung für sich, für andere und für die bestehenden Aufgaben übernehmen.


 
Führungskräfte
Qualifikation Schlüsselqualifikationen Schlüsselqualifikationen Handlungskompetenz